Sonntag, 4. September 2011

Laptoptasche, die zweite

Was ist der größte Fehler, den man machen kann, wenn man sich selber eine Laptoptasche näht? Sie der Verwandt-schaft zeigen. ;o) Die wollen dann nämlich auch eine - und die soll natürlich auch noch mehr "können" - z.B. zwei Fächer haben für das ganze Zubehör.
Also ran an die neue Herausforderung. Das war sie vor allem Schluss beim Zusammennähen der einzelnen Teile. Manche Seiten sind nämlich neben dem Filz noch mit extra festen Einlagen verstärkt, um die Tasche insgesamt zu stabilisieren. Leider hat meine Nähmaschine drunter gelitten - und meine Geduld sowieso. Die Stoßstellen sind zwangsweise handgenäht. Das hat meine Haushaltsnähmaschine einfach nicht mehr gepackt. 
Summa sumarum: noch einmal mache ich so eine Tasche nicht. ;o) Aber das Ergebnis ist doch nicht schlecht, oder?

Laptoptasche

Neuer Laptop, neue Tasche. Meine alte war ganz einfach: nur roter Filz, zweimal gefaltet und zusammengenäht. Das hat gereicht.
Die neue ist dann aber doch etwas aufwendiger ausgefallen: krumm geschnitten und wild zusammengestückelt - immer grüne und lilane Stoffe im Wechsel. Findet jemand die Fehler? Ich habe sie erst gefunden, als ich es gequiltet habe. Es ist übrigens mein erstes Stück, dass ich freihand gequiltet habe. 
Das Schäfchen war auch schon auf meiner alten Laptoptasche. Das musste natürlich umziehen.

Freitag, 2. September 2011

Schlüssel- und Münztäschchen (Zip-Itself Coin Purse)

Wenn man krank ist, hat man viel Zeit zum Surfen im Internet. Andere kreative Köpfe haben auch interessante Blogs! :)
Eigentlich habe ich nach einem bestimmten Stoff gesucht, gefunden habe ich eine Anleitung für ein Tetraeder-Täschchen für Münzen und Schlüssel gefunden. Das ganze besteht aus einem Reißverschluss und Webband. Macht man den Reißverschluss auf, bleibt nur ein einzelnes Band über, das wie ein Endlosreißverschluss aussieht.
Naja, ich bin zwar krank, aber so langsam kribbelts wieder in den Fingern. Also musste ich das gleich mal ausprobieren. Geht eigentlich recht schnell und ist gar nicht so unpraktisch.

Der Titel dieses Posts ist gleichzeitig ein Link zur Anleitung (Englisch). Viel Spaß beim Nachmachen.


Ordnerrücken

Im letzten Jahr haben sich schon ein paar Anleitungen etc. fürs Patchwork und Quilten angesammelt. Damit ich sie nicht irgendwo im Chaos lose rumfliegen, wollte ich sie in einem Ordner sammeln. Aber nur einen so schnöden L***-Ordner nehmen, wäre ja langweilig. Schöne Ordner kosten immer viel zu viel und in die Stadt komme ich gerade nicht - also: selbst ist die Frau. 
Letzte Woche habe ich mir ein Buch für Applikationen gekauft. Zum Ausprobieren der Technik doch genau das richtige. 
Hier ist das Ergebnis!

Montag, 15. August 2011

Stofftruhe

Die Truhe von Anfang bis Ende
Wenn man quiltet, hat man eine Menge Stoffe, die alle ordentlich und übersichtlich untergebracht werden wollen. Omas alte Schuhtruhe stand immer noch bei meinen Eltern und wartete auf eine neue Verwendung. Viel zu schade, um in der Kälte ungenutzt rum zu stehen. Früher hat Oma darin ihre und Opas Winterstiefel über den Sommer gebracht - inklusive Lavendel und Maya-Seife. Den Duft muss man erst einmal rausbekommen.
Wie alt die Kiste - vielmehr eigentlich der Reisekoffer - ist, weiß keiner ganz genau. Ein Großonkel hat sie aus der Gefangenschaft mitgebracht. Mich würde ja schon interessieren, was diese Kiste alles zu erzählen hat.
Naja, der Innenstoff war nicht mehr der schönste, deswegen habe ich ihn rausgenommen. Das war auch gut so, denn so habe ich die ganze Holzwurmlöcher im Boden entdeckt. Falls da noch welche drin waren, wurden sie ertränkt und der Fluchtweg zu gespachtelt.
Von außen habe ich die Lederriemen komplett ersetzt - und so manches Mal mich mit der Ledernadel geschnitten. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Das restliche Äußere kann ich nicht weiter beeinflussen. Die Kiste ist mit Stoff bespannt und dann wetterfest gemacht worden. Es sieht aus wie angestrichen.
Innen habe ich mit dünnem Nesselstoff alles abgedeckt um dann alles mit einem schönen Stoff ausgekleidet. Et voilà! Jetzt ist sie wieder benutzbar. Ein Bild mit Inhalt folgt noch nach.